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Reithelme - Tipps für den Kauf - Welcher Reithelm ist der richtige!

Grundsätzlich benötigt jeder, ganz gleich ob Mann, Frau oder Kind, beim Reiten einen individuell passenden Reithelm, denn nur dann kann das Risiko, bei einem Sturz schwerwiegende Kopfverletzungen zu erleiden, minimiert werden. Doch welcher Reithelm ist der richtige und worauf muss beim Kauf geachtet werden?
Zunächst existieren drei gesetzlich vorgeschriebene Orientierungshilfen, die den Kauf eines guten Reithelms erleichtern können.
Da ist als erstes die nach EU-Richtlinien festgesetzte CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne). Sie gewährleistet die erforderliche Sicherheit des Produktes. Auch das TÜV-GS-Zeichen weist auf die geprüfte Sicherheit des Produktes hin. Mit der DIN EN 1384-Norm wird ebenfalls ein Mindestmaß an Schutz für Reithelme garantiert. Reithelme mit dieser Kennzeichnung verfügen über die erforderliche Seitensteifigkeit, Stoßdämpfung, Abstreifsicherheit und Belastbarkeit von Riemen und Verschluss. Doch diese Fakten allein reichen natürlich nicht, denn das Anprobieren und Ausprobieren eines Reithelms ist fast von ebenso großer Relevanz.
Zunächst ist wichtig, dass der Reithelm über einen hohen Tragekomfort verfügt, sehr bequem sitzt und nirgendwo drückt. Auch sollte er gut am Kopf anliegen, ihn lückenlos umschließen und nicht rutschen. Daher ist es sinnvoll, wenn die Außenschale des Helms mit der Innenschale fest verbunden ist. Einige Modelle verfügen über ein Größenverstellsystem, mit dem der Kopfumfang individuell eingestellt werden kann. Das ist gerade bei Kindern interessant, da der Reithelm so noch einige Zeit „mitwachsen“ kann. Der gepolsterte Kinnriemen sollte möglichst eine 4-Punkt-Beriemung besitzen, um die Stabilität und den sicheren Sitz des Reithelms zu gewährleisten. Kinnschalen sind verboten, da sie nachweislich bei einem Sturz Kiefernbrüche begünstigen.
Reithelme können zwischen 300g und 600g wiegen. Zu empfehlen ist ein leichter Reithelm, da ein schwerer Helm die Wirbelsäule bei längerem Reiten stark belasten kann. Das Gewicht eines Reithelmes ist allerdings kein Maßstab für seine Schutzfunktion. Integrierte Belüftungsöffnungen sind sehr wichtig, denn sie verhindern an heißen Tagen einen Hitzestau. Sollbruchstellen am Schirm des Reithelms sind ebenso wichtig, da sie bei einem Sturz schnell brechen und somit Nasenverletzungen und Nasenbrüche verhindern.
Bei Stürzen, die nicht nur bei Reitanfängern, sondern auch bei professionellen Reitern immer wieder vorkommen, wird der Reithelm in besonders hohem Maße strapaziert. Um ganz sicher zu gehen, dass der Helm noch völlig intakt ist und auch bei weiteren Ausritten vollen Schutz gewährt, ist es ratsam, den Helm im Fachhandel auf seine Sicherheit prüfen und wenn erforderlich, gegen einen neuen Reithelm austauschen zu lassen. Hier finden Sie Reithelme für Kinder! Kinderreithelm!

 
     
     
   
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